Der Idstedter See

Der Idstedter See liegt nördlich des Langsees und gehört zu den von Natur aus zu den eletrolytärmeren Sanderseen.

Auf dem Eis an der Steinbucht

Sein poteniell natürlicher Zustand liegt im mäßig eutrophen Bereich.

Durch den Einbau der Kläranlage hat sich scheinbar die Gewässergüte stabilisiert. Dadurch ist der See aber zum Vorfluter der Kläranlage in Idstedt geworden.

An der Stolker Badestelle

Der See ist etwa 38ha groß. Seine maximale Tiefe beträgt 2,50m. Er verfügt über mehrere, teils periodische, Zuflüsse. Die Au im nordwestlichen Bereich des Sees weist allerdings einen konstanten Zulauf auf.

Der Auslauf, an der Fischerhütte gelegen, mündet in den Langsee.
Leider befindet sich dort noch immer kein Durchgang für auf- bzw. absteigende Fische. Die europäischen Wasserrahmenrichtlinien sehen zwar schon seit 2015 einen ungehinderten Zugang zu den Gewässern vor, leider wurde dieses an der Wellspang bislang noch nicht umgesetzt. Der Bau einer Fischtreppe wurde bislang auch noch nicht angedacht. Dadurch wird eine natürliche Verjüngung und Aufrischung des Fischbestanden in beiden Seen verhindert.

Großer Bootsteg

Die Abwasserbehandlung im Einzugsbereich des Idstedter Sees erfolgt seit dem 24.08. 2000 durch eine vollbiologische Anlage. Die Baukosten betrugen 1.765.000 DM. Der geforderte Grenzwert für Stickstoff liegt bei 20mg/l der danach gemessene Wert lag bei 9mg/l.

An der Steinbucht

Die im Umland des Sees genutzten Flächen sind teilweise aus der intensiven Bewirtschaftung dankenswerter Weise herausgenommen worden.

Eine Neuwaldbildung oder die Fortsetzung der Grünlandnutzung ist wünschenswert.

Dennoch kommen 2/3 der Stickstoffeinträge durch die Landwirtschaft in unser Gewässer. Ein emissionsärmeres Einbringen von Dünger verhindert den Stickstoffaustrag um ca. 90%. Auf die Gabe von Gülle sollte verzichtet werden!

See im Abendlicht